Obstruktives Schlafapnoesyndrom

Unter einem obstruktiven Schlafapnoesyndrom versteht man eine partielle Verlegung der oberen Atemwege. Dadurch entsteht eine Einschränkung der Atemnot. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlich und sind zudem Altersbedingt. So gibt es ein obstruktives Schlafapnoesyndrom auch bei Kindern. Verursacht wird sie hier besonders durch eine Hyperplasie der Rachen- und Gauemenmandel. Zu erkennen ist dies anhand von Schnarchen, einer Mundartmung, sowie einer eingeschränkten Konzentration- und Hörfähigkeit. Treten diese Symptome bei Kindern auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die häufigste Ursache bei Kindern sind zum einen die kindlichen Polypen und zum anderen die vergrößerten Tonsillen. Mit einer Polypenentfernung oder einer Tonsillektomie können die Ursachen bekämoft werden und die Beschwerden bilden ich zurück.

Vorkommen des Obstruktives Schlafapnoesyndroms

Auch bei Erwachsenen tritt ein obstruktives Schlafapnoesyndrom auf. Die oberen Atemwege können verengt werden durch Übergewicht, vergrößerter Tonsillen, sowie verbogener Nasenscheidenwand. Weitere Ursachen können eine vergrößerte Nasenmuschel oder ein zu großes Zäpfchen sein. Um auch hier von einer Schlafapnoe zu sprechen muss der Schlaf der Erwachsenen genauer untersucht werden. So wird oft der Atemfluss beeinträchtigt, was bei einer starken Verminderung sogar zu einem Atemstillstand führen kann. Diese Ereignisse können sehr häufig in der Stunde auftreten. Erfolgt dies mehr als 10 mal stündlich, dann spricht man von einer Schlafapnoe. Der Körper indes reagiert auf den Atemstillstand, indem er mit einer Weckaktion den Schlafenden aufweckt und so die Atmung wieder anregt. Da hier keine tiefe Traumphase mehr stattfindet, ist der Erkrankte am nächsten Tag unausgeglichen und müde.

Therapie Möglichkeiten für Erwachsene

Auch Erwachsene können therapiert werden. Je nach Ursache, wird diese als erstes bekämpft. So sollten Übergewichtige versuchen ihr Gewicht zu reduzieren. Liegen andere Ursachen vor, wird oft die CPAP-Therapie eingesetzt. Eine Nasenmaske stellt hier eine Schienung zu den oberen Atemwegen dar. Eine weitere Maßnahme könnte eine Spezialweste sein, die verhindert, dass man auf dem Rücken schläft. So genannte Unterkieferprotusionsgeräte vergrößern den Rachenraum und erreichen damit, dass auch hier mehr Luft in die Lunge kommt und die Atmung regelmäßig erfolgt. Dies wird oft von Zahnärzten eingesetzt. Weitere Behandlungsmethoden sind individuell, je nach Ursache. Auch medikamentös kann man gegen das obstruktive Schlafapnoesyndrom vorgehen.

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