OSAS - Obstruktives Schlafapnoe Syndrom

Die Osas (Obstruktives Schlafapnoe Syndrom) ist eine der häufigsten Schlafapnoe Erkrankungen. Schlafapnoe ist volkstümlich bezeichnet die Schnarcherkrankheit. Schnarcherkrankheit deshalb, weil nach außen hin das Schnarchen als Symptom wahrgenommen wird. Im Innern des Körpers passiert aber noch viel mehr, was nach außen hin nur schwer erkenntlich ist. Schlafapnoe ist nämlich das Schnarchen mit Atemaussetzern. Besonders schwerwiegend dabei ist, dass der Betroffene durch Alarmsignale des Gehirns aus dem Schlaf gerissen wird.

Obstruktives Schlafapnoe Syndrom und ihre Folgen

Durch die Atemaussetzer wird das Blut nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, dies merkt das Gehirn und lässt den Erkrankten kurz aufwachen, so kurz, dass dies oft von den Patienten gar nicht richtig wahrgenommen wird. Es passiert aber so oft, dass sich der Patient mit Osas, ständig unausgeschlafen fühlt, subjektiv hat er das Gefühl, gar nicht richtig geschlafen zu haben. Doch was passiert bei der Osas denn nun genau? Die Osas verhindert ein optimales Zusammenspiel der Rachenmuskeln, was sich durch Schnarchen und eben der Atemaussetzer bemerkbar macht. Von der Osas sind 2 % der Erwachsenen und dabei am häufigsten von übergewichtigen Männern zwischen 40 und 65 Jahren betroffen. Dabei verstärkt übermäßiger Alkohol Genuss die Symptomatik der Osas.

Die Folge der Osas, sowie bei allen Mischformen können schwere Erkrankungen sein. Bluthochdruck ist eine der häufigsten Folgen, nicht Ursachen der Osas. Wird diese nicht behandelt, so können schwerste Folgen auftreten, nämlich Herzinfarkte und Schlaganfälle können den Patienten das Leben schwer machen.

Doch Osas und auch alle Nebenformen, sind gut behandelbar. Entscheidend wichtig ist, dass sich der Patient zum Arzt begibt. Patienten klagen oft über extreme Tagesmüdigkeit, Einschlafzwang während des Tages (Sekundenschlaf), nächtliches Schwitzen, Schnarchen und viele andere. Um den Grad der Schlafapnoe und der Ursachen zu erkennen, muss der Patient für 1- 2 Nächte in ein Schlaflabor, dort wird durch Messinstrumente die Sauerstoffsättigung, die Anzahl der Atemaussetzer und der Blutdruck kontrolliert.

Zur Behandlung werden sogenannte Schlafmasken verordnet, hierbei wird die Sauerstoffunterversorgung ausgeglichen. Patienten, die damit nicht schlafen können, es sind die wenigsten, bekommen eine spezielle Kunststoffschiene verschrieben, die über die Zähne gestülpt wird, damit wird das Zurücksinken des Unterkiefers verhindert. Doch auch Patienten können selbst etwas tun, nämlich ihr Übergewicht sowie Alkoholgenuss reduzieren.

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