Problem Schnarchen

Das große Problem des Schnarchens kennen viele Leute. Zudem ist es nicht nur ein Problem für die Umwelt, sondern auch für Partnerschaften. Schnarchgeräusche entstehen dadurch, wenn der Abstand zwischen Rachenhinterwand, Gaumensegel, Zungengrund und dem Zäpfchen zu eng wird. Diese Weichteile fangen dann bei der Atmung an zu vibrieren.

Problem des Schnarchens

Das unregelmäßige Schnarchen erkennt man daran, dass der Betroffene Atemaussetzer hat, welche dann ausgelöst werden vom Schnarchen. Dies kann bis zu einer Minute dauern und eventuell auch mehrere hunderte Male pro Nacht auftreten. Da dies sehr bedrohlich sein kann, sollte man das Problem Schnarchen nicht unterschätzen. Es können gegebenenfalls bleibende gesundheitliche Schäden verursacht werden.

Risiken

Fakten belegen, dass das Unfallrisiko bei Scharchern 3,4 fach erhöht ist. Wenn ein Unfall verursacht wird, gilt dies vor Gericht wie alkoholisiert. Hierbei zahlt die Kasko also nicht. Es sind nicht nur Erwachsene, die von diesem Problem Schnarchen betroffen sind. Auch viele Kinder (Schnarchen bei Kindern) kämpfen mit diesen Problemen. Im Vordergrund steht daher beim Erwachsenen und auch beim Kind eine präzise Anamnese und Diagnostik, um eine mögliche Schnarchtherapie zu beginnen.

Was wird untersucht?

Untersucht werden der Rachen, die Nase und die Atemwege. Man sollte sich zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt begeben, der dann die erste Diagnose stellen kann. Anzeichen sind zum Beispiel der schlaffe Gaumensegel, das überlange Zäpfchen, ein verdickter Zungengrund, Engstellen im Kehlkopf oder der Luftröhre und Behinderungen der Nasenatmung.

Durchführung einer Polygrafie

Weitere Faktoren wie Übergewicht, Allergien, Schlafgewohnheiten etc. werden ebenfalls für eine genaue Diagnose erfasst. Als Lösung und Durchführung kann eine sogenannte Polygrafie vorgenommen werden. Die wird ambulant in der Praxis gemacht. Der Patient wird nachts im Schlaf von einem kleinen Gerät überwacht. Dies geschieht in der gewohnten Umgebung. In dem kleinen Kasten werden die Atemgeräusche, das Schnarchgeräusch und andere notwendige Dinge, wie die Körperlage im Bett und die Herzfrequenz durch Abspeichern überwacht. Am nächsten Tag wird das Ergebnis auf dem Computer vom Hausarzt ausgewertet und alles weitere wird dann mit dem Patienten besprochen.
Als Therapie wird oft die Lebens-, Schlaf- und Essgewohnheit verändert.

Chirurgischer Eingriff

Eine weitere Möglichkeit ist ein chirurgischer Eingriff. Hierbei wird versucht, den Gaumen und die Rachenschleimhaut zu straffen und das Zäpfchen so weit es geht zu entfernen. Hierbei werden auch oft die Gaumenmandeln mit entfernt.

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