Schlafmedizinische Zentren

Schlafmedizinische Zentren - Was kann man sich unter einem Schlaflabor vorstellen? Schlafmedizinische Zentren sind Kliniken oder spezielle Abteilungen innerhalb eines Krankenhauses, in denen der Schlaf eines Patienten überwacht werden kann. Dort arbeiten auf die Schlafmedizin spezialisierte Ärzte, die die erstellten Schlafprofile auswerten, eine Diagnose stellen und je nach Fall danach selbst ambulant weiterbehandeln, oder den Patienten an einen anderen Fachmediziner oder Chirurgen überweisen.

Wann empfiehlt sich der Besuch eines Schlaflabors?

Als Richtwert für eine ausreichende Schlaflänge gelten sieben bis neun Stunden pro Nacht für einen Erwachsenen.
Wenn man sich tagsüber trotz genügend Nachtschlaf häufig abgeschlagen oder müde fühlt, sollte man, sofern andere Ursachen ausgeschlossen wurden, einen Schlafspezialisten in einem Schlaflabor aufsuchen. Ebenso wird man an ein Schlaflabor überwiesen, falls der Verdacht auf kleine Atemaussetzer während des Schlafes besteht, die bis zu einer Minute andauern können.

Eine solche Schlafapnoe wird vom Patienten selbst oft nicht als eine solche erkannt, häufig sind es die Partner, die bei den meist zwischen heftigem Schnarchen auftretenden Atempausen aufmerksam werden. Gleiches gilt für die Symptome eines Schlafwandelnden oder einen Menschen, der andere abnorme Verhaltensweisen (Parasomnien) während des Schlafes zeigt. Häufig wird man auch in ein Schlaflabor geschickt, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg unruhig schläft und der Hausarzt hierfür organische Ursachen vermutet. Schlafmedizinische Zentren unterhalten meist ein Schlaflabor in Ihrer nähe.

Was wird in einem Schlaflabor gemacht?

In einem Schlaflabor wird man während des Schlafes an verschiedene Geräte angeschlossen, die die Körperfunktionen des Patienten während des Schlafes überwachen. Diese Untersuchung wird als Polysomnographie bezeichnet. Gemessen werden meist die Hirnströme, der Herzrhythmus, die Atmung und die Muskelbewegung sowie viele weitere Funktionen, ein Spezialist entscheidet im Einzelfall, welche der Messungen notwendig sind.

In Schlaflaboren gibt es zudem die Möglichkeit, je nach Bedarf auch Video- und Tonaufzeichnungen des Schlafenden zu erstellen. Ein solches Polysomnogramm gibt über eine Vielzahl von Erkrankungen Aufschluss, was Schlaflabore für die Diagnosebildung unabkömmlich macht.

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