Schnarchen Schlafapnoe

Schnarchen ist längst keine Krankheit mehr, die nur hier und dort auftaucht, sondern gilt als Volkskrankheit. Manche Menschen schnarchen lediglich wenn sie erkältet sind, da dort die Nase zu sitzt. Das Geräusch des Schnarchens kommt durch die Schwingung der Luft, welche entsteht wenn man Nachts durch den Mund atmet. Je älter ein Mensch wird, desto erhöhter ist das Risiko des Schnarchens, oder sogar der Schlafapnoe. Das bedeutet das eine Person Atemaussetzer hat.

Dies geschieht dadurch das Nachts die Luftröhre verschlossen ist und der Mensch so zeitweise keine Luft mehr bekommt. Dies kann in Schlaflaboren nachgewiesen werden. Durch die Schlafapnoe kommt es immer wieder vor, dass der Körper geweckt wird, sei es bewusst, oder auch nur unbewusst. Der Körper kommt somit zu keinem erholsamen Schlaf, was dann auch Auswirkungen auf das Verhalten am Tage haben kann. So lässt die Konzentration schneller nach und es stellt sich eine Tagesdauermüdigkeit ein. Schlafapnoe oder auch das Schnarchen können Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem hervorrufen. Die gute Nachricht ist, dass diese Krankheit meistens behandelbar ist. Schnarchende Menschen sollten nicht auf dem Rücken liegen und immer den Kopf höher gelagert haben, oder aber einfach auf der Seite Schlafen. Hierfür gibt es spezielle Lagerungskissen.

Bei den Menschen, bei denen die Wangen im Schlaf erschlaffen, verordnet der Arzt eine Wangenbinde, diese wird abends unter dem Kinn des Patienten befestigt und bis über den Kopf gezogen, so dass die Wangen stützend nach oben gebunden werden. Es können allerdings auch alle Muskeln, welche am Schnarchen beteiligt sind, trainiert werden, so dass die Muskeln nicht mehr erschlaffen, sondern auch über die Nacht hinaus ihre Position angespannt beibehalten. Patienten mit dem Schlafapnoe - Syndrom sollten zwei Stunden vor dem zu Bett gehen keinesfalls Alkohol zu sich nehmen. Liegen die Gründe des Schnarchens bei Medikamenten wie Beruhigungsmitteln, oder sogar Schlafmitteln, sollte dieser Konsum überdacht werden.

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